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Montag, 7. November 2011

1 Jahr Berlin

Und plötzlich war ich da. In Berlin. Wer hätte das gedacht, das kleine Mädchen, nein, die junge Frau, die sich auf den Weg in die Hauptstadt machte. Und nun ist ein Jahr um. Interessante Menschen und Gesichter, die erste eigene Wohnung und viele Erfahrungen. Auf die ein oder andere hätte man sicherlich auch verzichten können. Zu erwähnen wäre da der Fall, noch im nüchternen Zustand, die Treppe herunter, direkt in den Club. Wie der Abend endete, kann man sich wohl denken. Viele liebe Menschen, die einen blieben, die anderen gingen. Aber so ist das hier nun mal. Schnelllebig, chaotisch, stickig und sicherlich auch mal gefährlich. Doch das ist nur die eine Seite. Kommen wir zu der anderen Seite. Die Flohmärkte, die Sonne kitzelt auf der Nase und man weiß einfach nicht ob man dem schönen Altbaugebäude, dem alten glücklichen Pärchen im Kaffee oder der verrückt gekleideten Musikerin Aufmerksamkeit durch ein Lächeln schenken soll. Schlussendlich sieht man alles und erfreut sich daran, noch jede Menge mehr entdecken zu können. Natürlich kommt man spätestens bei dem Anblick des Abwaschs wieder zurück auf den Teppich und weiß, dass das alles kein Traum war. Und bei all den Unternehmungen, von Ort zu Ort ziehen und kein Auge zu machen, hilft auch der kräftigste Concealer nicht. Aber da muss man wohl durch. 
Schlussendlich kann ich nach einem Jahr Berlin sagen: 
Berlin ist wunderbar. Berlin ist und bleibt ein Abenteuer. Doch weiß ich zu 100 % woher ich komme, ganz genau wer ich bin und  welche Menschen zu mir gehören. 

Danke dir, Berlin.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Die Style - Re“VELO“tion Fahrrad











Wer kennt das nicht, ein sonniger schöner Tag und der Drang des frei Seins kommt auf. Viel zu schade wäre es, sich zuhause zu verstecken. Stattdessen schwingt man sich auf sein Fahrrad, Blumenkleid und Sonnenbrille inklusive. Der frische warme Wind fegt einem um die Ohren und jeglicher Lärm scheint verflossen. Das Gefühl wieder Kind zu sein und jeglichen Stress zu vergessen. Ob mit der besten Freundin, der Familie, den Arbeitskollegen oder alleine: Fahrradfahren ist ein Luxus. Der Luxus die Zeit zu haben, das Leben zu genießen, nachzudenken und Frei zu sein.

Und genau das merken nun auch die Promis und viele nehmen sich die Zeit, auf das Auto zu verzichten, Umweltbewusstsein zu zeigen und zu radeln. Auch der deutsche Hollywood Star Thomas Kretschmann (bekannt u.a. aus Der Pianist und Operation Walküre) bekennte sich nun stolz zu einem sportlich, aber trotzdem eleganten Modell der beliebten deutschen Marke Panther. Ein neuer Trend kam auf, was auch die Designer aufmerksam machte. Die schlichten Modelle haben ausgesorgt und die Berliner Marken „Cicli Berlinetta “ oder „Dailybread“ profilieren aus dem Hype. Doch auch die Haute Couture musste mitziehen und kein anderer als Karl Lagerfeld entwarf mit CHANEL ein schwarzes Damenrad mit gesteppten Damentaschen an der Seite. LACOSTE folgte mit weißem Modell und Puma natürlich sportlich wie immer.

Aber nun mal ganz ehrlich, kann man sich Karl Lagerfeld vorstellen, wie dieser bergauf in die Pedale tritt? Posierend vor einem Fahrrad haben wir Dita von Teese mit ihren engen Burlesquekleidern schon gesehen, aber schafft sie es damit auch aufs Velo?
Liebe Dita, wir hätten eine Lösung: „Velo Couture“ nennt es sich, ist stylisch und absolut trendy, trotzdem aber bequem zum Fahrrad Fahren. 

Der Blog „Rides a Bike“ zeigt nicht nur alte Stars und Sternchen, wie sie auf ihren Rädern dahinschwelgen, sondern auch Elvis Presley, wie er auf dem Rad Unterschriften verteilt, die Beatles auf Fahrradtour oder die ein oder andere Berühmtheit, wie sie vom Rad fällt.

Der erfolgreiche Berliner Foto Blog „Style Riders“ zeichnet sich durch seine Vielfalt der Fahrradkunst aus. Alles was ästhetisch und kreativ ist, hat die Ehre, auf seinem Blog zu erscheinen. Auch andere Blogger wie „The Sartorialist“, „london cicle chic“ oder „riding pretty“ sind dabei Mode und Fahrräder zu kombinieren. Egal ob alt oder neu, klein oder groß, günstig oder teuer, es gewinnen die Ideen sowie die Kreativität und genau diese Innovation macht das Ganze so interessant.  Das Fahrrad als Accessoire und Hingucker.

Ein Fortbewegungsmittel, welches Spaß bringt, uns fit hält, jetzt auch noch „modisch“ ist und obendrein umweltbewusst? Tritt in die Pedale und die nächste Fahrradtour kann kommen!  Laura de la Cruz, 23.02.2011

Fotos found : http://style-riders.tumblr.com/archive

Made : Laura de la Cruz








Montag, 21. Februar 2011

3 Engel für Styletrieb


 Heute ist es endlich soweit. Heute darf ich euch exklusiv die ersten Bilder unseres Shootings der letzten Woche präsentieren. Wie ich euch ja schon berichtete war es das bis jetzt persönlichste Shooting seit es unseren Onlinestore “styletrieb.com” gibt. Brandneue Kleider, private Lokation, drei sagenhafte Models und das beste Team überhaupt. Aber was rede ich viel. Viel Spaß beim anschauen!!!!
Fotos: Lu Guida, Styling: Wiebke Cravaack (schönes wissen),     Kleider: styletrieb.com,     Casting:Yuliya Vernygora,    Models: Anna-Marie, Sophie, Juliana  (alle “Essential Agency”),     Hair&Make Up: Peggy Storm 




Samstag, 5. Februar 2011

Huch wer ist denn da in der Grazia ?







Text dadrunter :


"GAR NICHT BLASS
Warum der Look funktioniert:
Wunderschöne Farbkombi : Rosenholz mit blassem Rost und dunkelblau wirkt frisch und tut nicht in den Augen weh. Ein bis ins Detail durchdachtes Outfit, ohne zu bemüht zu wirken."

 Grazia , Seite 42 im Extraheft : GRAZIA MODE-SPECIAL BERLIN im STYLE-RAUSCH


Und das nach 4 Stunden Schlaf morgens um 10:00 ... "Da siehst du aus wie Amy Winehouse, ist aber nicht böse gemeint" Zitat : Kristin Löhden

Donnerstag, 3. Februar 2011

Go Chic (Taiwan) & angeduselte Laura


 
Leicht betrunken taumle ich herum und suche meine Begleitung die wie verschwunden scheint. "Ey Laura wo warstn du? Drüben spielt voll die gute Band, man komm mit jetzt! " Er zerrt mich rüber. Amüsiert steh ich in der 1. Reihe und höre mir das vorübergehende Gequatsche der Frontfrrau ARIEL an, die versucht auf Grund eines technischen Problems die Masse bei Laune zu halten. Dies ist schnell behoben und eine Art Indie Rock, der mir äußerst gefällt , dröhnt mir bei meinem Suff noch in die Ohren. "Die sind cool" lalle ich zu meiner im Takt wippenden Begleitung.

Ich will mehr über die 4 köpfige Girlband erfahren und frag den Manager ob ein Interview möglich wäre, ein IPhone hätten wir für eine Aufnahme zur Verfügung. "5 minutes after the show" brüllt er mir ins Ohr. Und in genau diesem Moment hätte ich mich Ohrfeigen können. Wie kann ich nur auf die Idee kommen in dem Zustand ein halbwegs verständliches Interview auf englisch führen zu können.

Hier das Resultat: " Ich hab mir das Video angeguckt, nur geil, du wirst dich kaputt lachen wenn du dich hörst."


Eine wirklich sympathische Salatessende Band sitzt mir Backstage gegenüber und erzählt mir über deren Tour, was sie genau machen und wie sie sich finanzieren. Ein Label haben sie noch nicht, finanzieren sich so zu sagen komplett selber, Touren herum und haben Spaß. Angefangen hat alles mit einer Schülerband woraus immer  mehr wurde und nun machen sie auch Europa unsicher. Nach Berlin kam Hamburg ( Kampnagel ) und danach geht’s weiter. Eins ist sicher : Das wird sicherlich nicht das letzte mal sein das ich also "wir" von dieser Band gehört haben. Denn durch die verrückten Styles, dem coolen Sound und die sympathische Art haben sie ein Komplettpaket erfunden, was es auf diese Art noch nicht gibt. Hört es euch an und überzeugt euch selbst von der asiatischen Rasselbande! Mein Herz haben sie zumindest erobert und ich werde weiter berichten.




 




Montag, 31. Januar 2011

Ein kleiner Einblick in Perret Schaad



Found : http://www.modeopfer110.de/mode-studium-job/interviews-modedesigner-co/perretschaad-berliner-newcomerlabel-kopie-1.html

+ Wie habt ihr es auf die MBFW 2010 geschafft? 

J: Im Oktober wurden wir von IMG angeschrieben, ob wir nicht am Bebelplatz zeigen wollen - und da wir während der Fashion Week sowieso vorhatten, unsere Kollektion zu präsentieren, stand unsere Entscheidung sofort fest. Aber natürlich geschah nichts von jetzt auf gleich. Es gab natürlich auch noch viele Absprachen und Verhandlungen. Der ganze Organisationsprozess belief sich auf ca einen Monat, ehe wirklich fest stand, dass wir am Bebelplatz zeigen werden.


+ Hattet ihr Bedenken, zwischen den bekannteren und größeren Labels unterzugehen?


J: Die Angst unterzugehen war nie da. Wir haben einfach immer das gemacht, was wir können - anders funktioniert es ja auch gar nicht. 
T: Schließlich stehen wir noch ganz am Anfang. Es ist ja nicht so, dass wir nichts mehr lernen würden, nur weil wir unser Studium abgeschlossen haben. Ganz im Gegenteil: Wir lernen jeden Tag aufs Neue Möglichkeiten, irgendetwas schneller oder besser zu machen.


+ Ihr wurdet bereits vor der Show als Töchter Jil Sanders bezeichnet. Inwiefern hat euch das unter Druck gesetzt, beflügelt oder verängstigt?

J: Ich glaube, das hat uns einfach nur extrem geschmeichelt. Uns ist schon bewusst, dass man uns nicht mit Jil Sander gleichsetzen kann - von daher gab es keinen Druck oder Angst, da wir ja immer noch unsere eigenen Sachen machen. 


+ Wie sieht die Kundin aus, die PerretSchaad trägt?


T: Wir möchten mit unserer Mode eigentlich alle Frauen ansprechen. Wir haben kein bestimmtes Idealbild oder eine Muse oder Ähnliches. Wir wollen einfach, dass sich jede Frau etwas aus der Kollektion herausnehmen kann und es für sich selbst auf ihre Art und Weise interpretiert.


+ Gibt es bei euch eine spezielle Vermarktungsstrategie? Wie muss sich ein neues Label präsentieren, um nicht unterzugehen und sich am Markt zu behaupten? 

T: Das Schwierigste ist eigentlich, dass es keine Regeln gibt. Natürlich muss man gut sein, aber das spezielle TIming spielt auch eine sehr große Rolle. Wenn im richtigen Moment die richtigen Leute zusammen kommen, dann passt es einfach. Darum sollte man stets für sämtliche Entwicklungen offen bleiben.


+ Die Vorbereitung für eine Modenschau erfordert sehr viel Manpower. Wie groß ist euer festes Team mittlerweile?


J: Wir haben unglaublich viel Hilfe von unseren Freunden bekommen, die nachts Stoffe hin und her gefahren haben oder irgendetwas aufgebaut haben. Ansonsten haben wir noch eine Schneiderin.  


+ ?und die hat dann Tag und Nacht für euch genäht?

J: So in etwa. (lacht) Wir nähen ja nicht selber - jedenfalls nicht das, was wir dann auch präsentieren. Das muss schon jemand machen, der wirklich qualifiziert ist und Ahnung hat. Und dabei haben wir natürlich auch wieder viel lernen können. 


+ Ihr habt gerade auf der MBFW gezeigt - was ist das für ein Gefühl und wie waren die Reaktionen?

J: Natürlich war es total schön, so ein positives Feedback zu bekommen; nicht nur von Familie und Freunden, sondern auch von den Medien im Allgemeinen. Es ist aber auch interessant zu sehen, wie sich zwei verschiedene Stimmungsbilder aufbauen: einmal draußen, am Laufsteg und dann wiederum im Backstagebereich. Wir selbst haben ja alles nur Backstage erlebt und darum war es total spannend, im Nachhinein zu erfahren, dass die Szenerie auf dem Laufsteg ganz toll war.